Messer - Global Site - Gase und Know-how für ihren Erfolg.
English Deutsch

Engagement für Bildung und wirtschaftliche Zusammenarbeit

Infrastruktur für Schweißtechnik

Messer und die Messer-Schwester Castolin Eutectic unterstützen die Fakultät für Mechanische Konstruktion der Universität Belgrad seit Jahren durch Spenden, Stipendien und Sponsoring von Forschungsprojekten und Konferenzen. Auf Initiative von Messer wurde eine neue Abteilung für Schweißen und geschweißte Konstruktionen an der Fakultät gegründet. Sie erhielt wichtige Teile ihrer Ausrüstung von Messer, und ihre Studentinnen und Studenten können das Labor "CastoLab" von Messer Tehnogas für ihre Arbeit nutzen. Vertreter des Unternehmens beteiligen sich zudem mit Vorträgen und Präsentationen aktiv am Unterricht.
Jedes Jahr im November kommen die Studentinnen und Studenten im zweiten Studienjahr in die Niederlassung von Messer in Serbien – zu ihr gehören die Unternehmen Messer Tehnogas und Castolin –, um jeweils fünf Tage zu hospitieren.
In Anerkennung der Verdienste um die Fakultät wurde Messer Tehnogas mit einer Ehrenplakette ausgezeichnet.

Voneinander profitieren

Messer BH Gas und die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ haben eine Kooperation im Rahmen des develoPPP.de-Programms (Public Private Partnership) geschlossen. Mit develoPPP.de fördert das Deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement von privaten Unternehmen dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Messer BH Gas unterstützt das Programm durch die Weitergabe von praxisorientiertem Wissen rund um unsere „Gases for Life“ an Wirtschaftsvertreter, Behörden, Universitäten und Schulen.

Schweißwettbewerb für Künstler

Im Sommer 2014 startete der Schweißwettbewerb „Kunst im Fokus – für die Künstler des Berufs“ an dem sich 32 Firmen in Ungarn beteiligten. Nach der Eröffnungsveranstaltung im Juni 2014 und mehreren Vorauswahlen konnte das Familienunternehmen Gyegep Kft. am 6. November 2014 das Finale für sich entscheiden. Gemeinsam mit der Firma Rehm Kft. war Messer Hungarogáz Co-Organisator dieses Wettbewerbs. Als Schweißschutzgas wurde unser neues Dreistoffgemisch Ferroline C12X2 erfolgreich eingesetzt. Messer plant, sich auch 2015 wieder für den Wettbewerb „Kunst im Fokus“ zu engagieren.

Mechatronik-Ausbildungsprogramm in Vietnam

Vor knapp zwei Jahren, am 18. März 2013, unterzeichneten der Industriegasespezialist Messer und das Pharma- und Medizinbedarfs-Unternehmen B. Braun in Vietnam eine Vereinbarung mit der Universität für Technologie und Ausbildung (UTE HY) Hung Yen. Das Projekt im Rahmen von develoPPP.de war der Beginn des gemeinsamen Pilotprojekts in Vietnam – eine kooperative Ausbildung im Bereich Mechatronik, welche betriebliche Ausbildungsphasen vorsieht. Jetzt schlossen die ersten 14 Auszubildenden ihre zweijährige duale Ausbildung erfolgreich ab. Alle Absolventen erhielten feste Arbeitsverträge bei den Ausbildungsbetrieben Messer und B. Braun.

Um das Ausbildungsprogramm weiter zu verbessern, haben Messer und B. Braun die Erfahrungen aus den ersten zwei Jahren mit den beteiligten Partnern analysiert – der Hauptabteilung für Berufsbildung (GDVT) vom vietnamesischen Ministerium für Arbeit, Invaliden und Soziales (MOLISA), der Außenhandelskammer Deutschland/Vietnam und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die Optimierung der dualen Berufsausbildung soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein, sodass dann die zweite Ausbildungsrunde beginnen kann. Kompetente Fachkräfte sind von allen Unternehmen in Vietnam stark nachgefragt. Derzeit kann das vietnamesische Berufsbildungssystem diesen Bedarf aber noch nicht decken. Mit unserem Pilotprojekt soll ein Beispiel für eine praxisorientierte Ausbildung geschaffen und weitere Unternehmen für das Ausbildungsprogramm gewonnen werden.

Exzellente FH-Absolventen erhalten Hans-Messer-Preis

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) hat am 11. Februar zwei Absolventen der Frankfurt University of Applied Sciences den Hans-Messer-Preis 2014 verliehen. Die beiden Preisträger erhalten die Auszeichnung als Anerkennung für ihre herausragenden Studien- und Prüfungsleistungen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 6.000 Euro und geht zu gleichen Teilen an die beiden Preisträger. Mit diesem Preis würdigt die IHK Frankfurt jährlich praxisnahe Arbeiten herausragender Studenten. Die Auszeichnung wird zu Ehren des langjährigen IHK-Präsidenten Dr. Hans Messer vergeben.
Thekla Behrens, Absolventin des Master-Studiengangs Leadership am Fachbereich 3, Wirtschaft und Recht, beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit neuen Wegen zur Mitarbeitergewinnung, insbesondere im Internet. In Zusammenarbeit mit der Alnatura Produktions- und Handels GmbH analysierte Thekla Behrens die aktuellen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, stellte neue Verfahren der Mitarbeitergewinnung über das Internet und soziale Netzwerke vor und präsentierte im Anschluss die praxisorientierte Umsetzung der neuen Verfahren für die Mitarbeitergewinnung bei Alnatura. Die Master-Arbeit wurde mit der Note „sehr gut“ bewertet, ihr Studium schloss Thekla Behrens mit einer Gesamtnote von 1,0 ab. Oral Mutaf, Absolvent des Studiengangs Maschinenbau am Fachbereich 2: Informatik und Ingenieurwissenschaften, entwickelte in seiner Bachelor-Arbeit ein Software-Konzept. Er erstellte in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH ein Berechnungsprogramm, mit dessen Hilfe der Kraftstoffverbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen eines Kraftfahrzeugs simuliert werden können. Damit kann die Wirkung verbrauchsreduzierender Maßnahmen vorab simuliert und abgeschätzt werden. Oral Mutaf erhielt dafür die Bestnote 1,0; sein Bachelor-Studium schloss er mit einer Gesamtnote von 1,2 ab.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der 17. Hans-Messer-Lecture statt. Festvortragender Dr. Jürgen Heraeus, unter anderem Vorsitzender des Aufsichtsrates der Messer Group GmbH, widmete seinen Vortrag dem Thema „Zukunftsperspektiven des Industriestandorts Deutschland".

Adolf-Messer-Preise in Darmstadt und Frankfurt vergeben

Der mit 50.000 Euro dotierte Adolf-Messer-Preis wurde am 4. Dezember 2014 an der Technischen Universität Darmstadt verliehen. Die Preisträgerin Annette Andrieu-Brunsen, Juniorprofessorin am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt, wurde für ein Forschungsprojekt über chemische Reaktionen im Nanobereich ausgezeichnet.
Bereits am 30. Juni 2014 wurde der mit 25.000 Euro dotierte Adolf-Messer-Stiftungspreis an der Goethe-Universität in Frankfurt vergeben. Ausgezeichnet wurde Dr. phil. nat. Markus Stefan Schöffler aus dem Fachbereich Physik für sein Forschungsprojekt "Händigkeitsbestimmung komplexer chiraler Moleküle mit dem Reaktionsmikroskop".
Mit den beiden Adolf-Messer-Preisen fördert die Adolf Messer Stiftung herausragende Leistungen auf den Gebieten der Naturwissenschaften, Medizin, Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Stiftung wurde 1978 von der Familie Messer ins Leben gerufen. Adolf Messer gründete 1898 in Höchst am Main die Firma Messer, die sich zu der Zeit mit der Herstellung von Acetylenentwicklern beschäftigte. Die Messer Gruppe ist heute das weltgrößte Familienunternehmen für Industriegase und wird von Stefan Messer in dritter Generation geführt. 2011 wurde Stefan Messer in Anerkennung seiner Verdienste in der Förderung von Forschung und Lehre für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zum Ehrensenator der TU Darmstadt ernannt. Im September 2013 folgte die Ernennung zum Ehrensenator an der Goethe-Universität in Frankfurt.

Messer macht der Maus die Türen auf

Bei einem deutschlandweit bei Firmen und Institutionen initiierten „Türöffner-Tag“ bot Messer Industriegase kleinen und großen Fans der „Sendung mit der Maus“ einen Blick hinter die Kulissen. Auf Familien mit ihren Kindern warteten im Adolf-Messer-Forum in Bad Soden am Taunus lehrreiche Experimente aus der unsichtbaren Welt der Gase. Bei Messer konnten Maus-Fans unter anderem erleben, warum Chips-Tüten beim Aufreißen zischen, wie im Theater künstlicher Nebel erzeugt wird oder unter welchen geheimnisvollen Umständen Gumminägel mit einer Banane in ein Stück Holz geschlagen werden können. Die Resonanz auf die Ankündigung von Messer über das Internet war so groß, dass der „Türöffner-Tag“ kurzfristig ausgebucht war: Insgesamt kamen 150 Gäste.
Die „Sendung mit der Maus“ ist mit ihren Lach- und Sachgeschichten und der Maus als Leitfigur eine der erfolgreichsten Kindersendungen im deutschen Fernsehen, die seit 1971 produziert wird.