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Siegen; Frankfurt am Main, Deutschland, 28.04.2009

Messer: Investition wächst 55 Meter hoch

Der Industriegasespezialist Messer investiert zurzeit 35 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsanlage für die Luftgase Sauerstoff, Stickstoff und Argon auf dem Gelände der Deutschen Edelstahlwerke in Siegen. Ab Oktober wird in dem 55 Meter hohen rechteckigen Turm, der so genannten Coldbox, Luft in ihre Bestandteile zerlegt, um Gase zu gewinnen. Nun wird in einem aufwändigen Hebeverfahren das Kernstück der Luftzerlegungsanlage, eine 45 Tonnen schwere und 53 Meter lange Aluminiumkolonne, eingepasst. Die Trennkolonne wird an Stahlgurten von drei Industriekränen gleichzeitig präzise in die Coldbox gehievt.

Die Luftzerlegungsanlage von Messer entsteht auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern und wird im Herbst unter anderem die Deutschen Edelstahlwerke selbst mit Industriegasen versorgen. In der Luftzerlegungsanlage wird getrocknete und von CO2 befreite Luft verflüssigt und anschließend in ihre Bestandteile getrennt. Dabei werden Sauerstoff, Stickstoff und Argon in gasförmiger und flüssiger Form gewonnen. Die Trennkolonne aus Aluminium ist das Herz der Luftzerlegungsanlage. In ihr wird verflüssigte Luft durch ein thermisches Trennverfahren, der Rektifikation, in ihre Hauptbestandteile zerlegt. Dies ist ein rein physikalischer Vorgang, bei dem keine chemischen Reaktionen ablaufen.

Mit dem Bau der Luftzerlegungsanlage in Siegen entstehen fünf neue Arbeitsplätze am Standort der Deutschen Edelstahlwerke. Bereits Mitte 2008 konnte Messer 20 neue Arbeitsplätze, zum größten Teil im gewerblichen Bereich, in dem neu errichteten Vertriebs- und Logistikzentrum für Industriegase in Siegen-Kaan Marienborn schaffen. Zurzeit sind etwa 35 Fachkräfte aus der Region auf der Baustelle beschäftigt und verarbeiten mehr als 5.500 Kubikmeter Beton, 1.200 Quadratmeter Mauerwerk und rund 570 Tonnen Stahl. Die Genehmigung für den Betrieb der Produktionsanlage für Industriegase nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) wurde längst offiziell erteilt. Das Gesetz dient unter anderem zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen, wie zum Beispiel Lärm.

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