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Krefeld, 27.05.2003

Profitabel auf hohem Niveau

In einem schwierigen konjunkturellen Umfeld ist es der Messer Gruppe im ersten Quartal 2003 gelungen, Ergebnis und Ertragskraft auf hohem Niveau zu stabilisieren. Umsatz und Ergebnis wurden stark von währungsbedingten Einbußen bei Pfund und US-Dollar belastet.

Das EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ohne Sondereinflüsse, lag mit 95 Millionen € um 2,4 % effektiv unter dem Vorjahreswert. Ohne Währungseinflüsse und Konsolidierungseffekte (Veräußerungen und Dekonsolidierungen) lag das EBITDA allerdings um 7,6 % über dem vergleichbar gerechneten Vorjahr.

Auch der Umsatz blieb mit 363 Millionen Euro effektiv um 6 % unter dem Vorjahreswert, erreichte aber unter Berücksichtigung der genannten Effekte vergleichbar gerechnet ein Plus von 2,3 %.

Die EBITDA-Marge (EBITDA im Verhältnis zum Umsatz) konnte auf dem hohen Niveau des Jahresendes 2002 (26,4 %) gehalten werden. Damit bleibt Messer bei der Ertragskraft in der Spitze des internationalen Gasewettbewerbs.

In Deutschland, dem umsatzstärksten Land der Gruppe, konnte dank des guten Bulk- und Rohrleitungsgeschäfts trotz der schwachen Konjunktur ein leichtes Umsatzplus (1,8 %) erreicht werden. Bis auf Großbritannien erzielte Messer auch in den anderen westeuropäischen Ländern Wachstum, speziell im Kohlendioxid (CO2)-Geschäft in Frankreich sowie in der chemischen Industrie in Spanien. Mit Ausnahme von Bulgarien und Kroatien entwickelte sich das Geschäft in der Region Osteuropa ebenfalls positiv. Wachstumsfördernd waren unter anderem eine neue CO2-Anlage in Polen und die steigende Nachfrage der Stahlindustrie nach Sauerstoff in Serbien.

Schuldenabbau weiter erfolgreich
Nach einer Reduzierung der Nettoschulden im Jahr 2002 um 131 Millionen € wirkte sich das strikte Kostensparprogramm des Unternehmens auch im 1. Quartal 2003 positiv aus. So konnten die Schulden um weitere 70 Millionen Euro auf inzwischen 1,16 Milliarden Euro zurückgeführt werden.

Gezielte Investitionen in den Regionen und Märkten
Mit sinkender Schuldenbelastung besteht wieder mehr Handlungsspielraum für Investitionen, die in diesem Jahr mit etwa 10 % des Jahresumsatzes 2002 geplant sind - mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Regionen und Märkten. In Europa baut Messer die führende Stellung als Anbieter von Kohlendioxid (CO2) für die Lebensmittelindustrie gezielt weiter aus. Im wachstumsorientierten Osteuropa setzt das Unternehmen auf sein anwendungstechnisches Know-how für Märkte wie Metallerzeugung und -bearbeitung. Das Rohrleitungs- und On-site-Geschäft wird in Deutschland mit Pipeline-Ergänzungsinvestitionen für die Stahlwerke an der Saar und in USA mit einer neuen Luftzerlegungsanlage ausgebaut.  

Ergebnisse im Detail
Die Finanzkennzahlen für das 1. Quartal 2003 sind im Internet unter Investor Relations (Finanzberichte/Q1 Report) zu finden: 
www.messergroup.com

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Diana Buss

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