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Krefeld/Lenzburg, 20.11.2003

Messer Griesheim setzt auf den Industriestandort Schweiz

Messer Griesheim Holding AG

Die leichte konjunkturelle Erholung in Westeuropa und in USA hat sich im 3. Quartal 2003 auch im Industriegasegeschäft der Messer Gruppe positiv niedergeschlagen. Allerdings waren erneut währungsbedingte Einbußen zu verzeichnen. Unter diesen Voraussetzungen ist es der Messer Gruppe im 3. Quartal gelungen, bei stabilem Umsatz von

382 Mio. Euro gegenüber Vorjahr (380 Mio. Euro) das EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ohne Sondereinflüsse, auf 105 Mio. Euro (Vorjahr 99 Mio. Euro) um 5,3 % zu verbessern. Infolge der Auflösung einer Steuerrückstellung von 26,9 Mio. Euro durch Änderung der Steuerrechtslage wurde im 3. Quartal erstmals seit dem Gesellschafter-Wechsel im Jahr 2001 ein Jahresüberschuss von 21,5 Mio. Euro (Verlust Vorjahresquartal: 25,8 Mio. Euro) erzielt. Zum Ende des Geschäftsjahres strebt Messer beim Nettogewinn nach Bereinigung der Sondereinflüsse zum ersten Mal wieder eine „schwarze Null“ an.

Wachstum durch Investitionen – 
China, Schweiz, Spanien und Finnland

Mit Investitionen in Kern- und Wachstumsmärkte hat das Unternehmen sein Geschäft mit Industriegasen auch im 3. Quartal sehr gezielt ausgebaut.

In China hat Messer mit der Übernahme von 7 Gesellschaften von Aventis China Investment Co. Ltd. (ACIC) seine Marktpräsenz erheblich verstärkt; der Marktanteil beträgt jetzt 5 %. In der Schweiz wurden die Anteile an der Gesellschaft Sauerstoffwerk Lenzburg vollständig übernommen.

In Finnland stieg Messer mit der Inbetriebnahme einer Kohlendioxid-Anlage als neuer CO2-Produzent in den dortigen Markt ein und ergänzte sein bisheriges Programm technischer Gase. In der Industrieregion Tarragona an Spaniens Ostküste eröffnete das Unternehmen ein neues Abfüllwerk und erweiterte damit das bestehende Rohrleitungsgeschäft.

Ergebnisse nach 9 Monaten:

Deutliches Wachstum in Osteuropa, negative Wechselkurseffekte durch starken Euro, EBITDA-Marge verbessert

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierten sich die Umsatzerlöse in den ersten 9 Monaten des Jahres 2003 um 1,9 % auf 1122 Mio. Euro (Vorjahr: 1144 Mio. Euro). Hauptursachen hierfür waren neben Wechselkurseffekten (USD/Euro) der Wegfall von Umsatzerlösen aufgrund von Veräußerungen im Vorjahr sowie der veränderte Konsolidierungskreis (ohne Zentralamerika). Ohne diese Effekte hätte Messer in allen großen regionalen Märkten – Westeuropa, Osteuropa und Nordamerika – ein Wachstum erzielt.

Besonders erfreulich entwickelte sich der Wachstumsmarkt Osteuropa mit Zuwächsen in allen 13 Ländern, in denen Messer aktiv ist, um insgesamt 10,2 % auf 179 Mio. Euro. Hier ragte das Neugeschäft mit Kohlendioxid in Polen und mit On-site-Anlagen zur Erzeugung von technischen Gasen in Serbien-Montenegro heraus.

In Deutschland belief sich der Umsatz im genannten Zeitraum auf 488 Mio. Euro. Verstärkte Nachfrage nach Rohrleitungs- und Bulk-Gasen brachte hier ein Plus von 1,2 %.

Trotz des belebten Geschäfts in Frankreich und Italien blieb der Umsatz im übrigen Westeuropa vor allem infolge negativer Währungseffekte in Großbritannien mit 193 Mio. Euro leicht hinter Vorjahr zurück (-1,3 %).

In Nordamerika ging der Umsatz um 11,8 % auf 230 Mio. Euro zurück; bereinigt um Wechselkurseffekte, Veräußerungen und Veränderungen im Konsolidierungskreis wäre der Umsatz jedoch um 4,3 Mio. Euro gestiegen.

Das EBITDA erreichte nach 9 Monaten ungeachtet der Veräußerung von Nichtkernaktivitäten den Vorjahreswert von 297 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge stieg auf 26,5 % - ein Spitzenwert in der Industriegase-Branche.

Aussichten      

Zum Jahresende rechnet das Unternehmen mit weiterhin positiver Geschäftsentwicklung, speziell in den osteuropäischen Ländern, mit anhaltender konjunktureller Erholung in Nordamerika sowie mit insgesamt stabiler Ertragslage bei hoher Profitabilität.  

Ergebnisse im Detail

Die Finanzkennzahlen für das 3. Quartal 2003 und die ersten 9 Monate des Jahres 2003 sind im Internet unter Investor Relations (Finanzberichte / Q3 Report) zu finden: 
www.messergroup.com

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Diana Buss

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