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Erfahrungsbericht Sara Göttlicher

Erfahrungsbericht über meine Ausbildung bei Messer 

Sara-GöttlicherMein Name ist Sara Göttlicher. Ich bin im zweiten Ausbildungsjahr bei der Messer Group GmbH. Nebenbei absolviere ich ein duales BWL-Studium an der Provadis Hochschule in Frankfurt-Höchst. Vor meiner Ausbildung zur Industriekauffrau bei Messer hatte ich bereits bei anderen Firmen ein knapp zweijähriges und ein halbjährliches Praktikum absolviert. Allerdings war ich da die ganze Zeit über nur in einer Abteilung. Bei Messer hingegen habe ich die Möglichkeit, die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens kennenzulernen und so immer neue Tätigkeiten zu erlernen. 

Zu Beginn meiner Ausbildung bei Messer war ich in der Personalabteilung. Hier habe ich beispielsweise einen Praktikumsvertrag unter Anleitung meiner Ausbilderin angepasst. 

Während meiner Zeit in der Buchhaltung wurde ich in das Tagesgeschäft eingebunden und erfasste die ankommenden Rechnungen im SAP und leitete diese zur sachlichen Prüfung an den entsprechenden Ansprechpartner weiter. Diese Erfassung führte ich meistens schon vormittags aus, sodass ich nachmittags andere kleinere Aufgaben erledigen konnte. Zusätzlich erklärten mir die Kolleginnen und Kollegen ihre aktuellen Aufgaben und Projekte. 

In der Abteilung Controlling  habe ich während meiner Ausbildungszeit exemplarisch einen Businessplan erstellt, um mich mit den Kennzahlen des Bereichs Controlling vertraut zu machen. In der Abteilung Legal habe ich eine Präsentation zum Thema Kreditsicherung vorbereitet und gehalten. Abschließend haben wir das Thema gemeinsam besprochen und ich erhielt ein konstruktives Feedback. 

In der Logistik der deutschen Vertriebsgesellschaft Messer Industriegase GmbH habe ich unter anderem regelmäßig das Tourenplanungsprogramm mit den Flüssiggas-Mengen gepflegt. Diese Daten waren Basis für die Rechnungsstellung der Abteilung Accounting.
Bei einem Kundentermin, den ich begleiten durfte, wurden wir über das Produktionsgelände geführt. Anschließend zeigte der Anwendungsspezialist von Messer Verbesserungspotenziale durch den Einsatz von Gasen in verschiedenen Produktionsprozessen auf.
Ein Highlight war die Befüllung eines Kundentanks mit flüssigem Stickstoff. Stickstoff wird erst ab einer Temperatur von minus 196 Grad Celsius flüssig. Bei der Befüllung sind die Leitungen so kalt geworden, dass der Wasseranteil in der Luft daran kondensierte. Nach kurzer Zeit hatten sich unter dem Lkw leichter Nebel und an den Leitungen sowie dem Schlauch Schneekristalle gebildet. Nach der Tankbefüllung hat der Fahrer den noch im Schlauch befindlichen Stickstoff rausfließen lassen. Es sah aus wie Wasser. Der Stickstoff ist jedoch aufgrund der Umgebungstemperatur sofort verdampft. 

Nun bin ich in der letzten Abteilung meiner Ausbildungszeit und bereite meine Fachaufgabe für die Prüfung vor. Ein Kollege aus der Abteilung unterstützt mich bei der Erstellung und beantwortet mir meine Fragen. Für die schriftliche Abschlussprüfung hat Messer mir angeboten, mich zu einem Crashkurs anzumelden. 

Alles in allem kann ich sagen, dass die Ausbildung zur Industriekauffrau bei Messer, die richtige Entscheidung war.