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Erfahrungsbericht Patrick Bender

Erfahrungsbericht über meine Ausbildung bei Messer 

Patrick BenderZu Beginn möchte ich kurz auf meine Ausbildungsform eingehen, da diese sehr speziell ist und von der Form der klassischen Ausbildung in einigen Punkten abweicht. 

Das Ausbildungs- bzw. Studienmodell, dem ich nachgehe, nennt sich „Studium plus Praxis“. Während meiner Studienzeit, die sieben Semester umfasst, arbeite ich parallel an dreieinhalb Tagen pro Woche bei Messer. An zwei Tagen pro Woche besuche ich Präsenzveranstaltungen an der privaten Provadis-Hochschule.
Dies ist schon der erste Unterschied zur klassischen Ausbildung. Während das Modell der klassischen Ausbildung meistens blockweise stattfindet (drei Monate im Betrieb, drei Monate an der Fachholschule), sind die Vorlesungen an der Provadis-Hochschule wöchentlich.
Ein weiterer Unterschied ist der Ablauf der Ausbildungszeit im Unternehmen. In der klassischen Ausbildung durchläuft man traditionell verschiedene Bereiche des Unternehmens und bekommt von allen Abteilungen einen kleinen Einblick. Dies ist eine gute Entscheidungshilfe für Auszubildende, die noch kein genaues Bild von ihrer beruflichen Zukunft haben. Der Nachteil liegt aber darin, dass man als Auszubildender in keiner Abteilung richtig Fuß fassen kann. In dem Modell, das ich besuche, wird der Fokus von Beginn an auf eine Abteilung gelegt. So kann man sich im Unternehmen leichter etablieren und hat eine größere Chance, am Ende übernommen zu werden. 

Ich selbst habe im Oktober 2011 mit dem Modell „Studium plus Praxis“ begonnen. Für mich war schon zur Schulzeit klar, dass ich kein klassisches Studium sowie keine klassische Ausbildung machen will. Die Möglichkeit schon im Rahmen meines Studiums in einem Betrieb zu arbeiten, hat mich sehr gereizt.
Die Wahl auf die Abteilung „Controlling“ fiel mir auch ziemlich leicht, schließlich war ich schon zu Schulzeiten ein „Zahlenmensch“. 
Da ich zu Beginn meines Studiums noch keine Praktika in dem Bereich aufweisen konnte, wurden mir zunächst einige Abläufe in dem Betrieb erläutert und ich konnte anhand von Beispielen verschiedene Aufgaben nachstellen.
Mit der Zeit konnte ich immer mehr Aufgaben selbst übernehmen und schaffte es, mit der Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen, ein eigenes Tätigkeitsprofil zu erarbeiten. Heute bin ich für einige Themen selbst verantwortlich und setze mich auch gerne mit anspruchsvollen Aufgaben auseinander. 

Zurzeit bin ich kurz vor Ende des fünften Semesters und sehr froh, diesen Weg gegangen zu sein. Ich würde jedem Schulabsolventen ein duales Studium nahelegen, da man so die einmalige Chance bekommt schon frühzeitig in den späteren Beruf „reinzuschnuppern“.