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Das Jahr 2006

Mit einem weltweiten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 5,4 Prozent blieb die Weltwirtschaft 2006 auf Expansionskurs, der in den ersten sechs Monaten von der guten US-amerikanischen Konjunktur und in der zweiten Jahreshälfte von der erfreulichen Wirtschaftslage im EU-Raum sowie in Japan gestützt wurde. Hinzu kamen die fortlaufend hohen Wachstumsraten ostasiatischer Länder (u.a. Singapur: 7,9%, Hongkong: 6,8%, Republik Korea: 5,0%, Republik China/Taiwan: 4,6%). Bremsend wirkten sich die durchgehend hohen Rohstoffpreise aus, die allerdings Lieferländern wie Russland lukrative Einnahmen in die Staatskassen spülten.

Auch in der Bundesrepublik präsentierte sich die Wirtschaft in einem guten Zustand: Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,8 Prozent. Als treibende Kraft erwies sich zum einen erstmals wieder der private Konsum, der auch unter dem Eindruck der erhöhten Mehrwertsteuer dank sinkender Arbeitslosenzahlen und steigender Einkommen anzog. Zum anderen gelang es der Baubranche, ihren seit zehn Jahren anhaltenden Abwärtstrend aufzuhalten und mit einem Wachstum von 4 Prozent, das vorwiegend auf die rege Investitionstätigkeit der Unternehmen zurückging, einen spürbaren Anteil zum gesamtwirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland beizusteuern. Obwohl es die Folgen des starken Euro und steigender Preise für deutsche Produkten in den Dollar-Ländern zu verkraften galt, blieben die Exporte, die abermals um 13,7 Prozent zunahmen, der Stützpfeiler der Wirtschaft. Die deutsche Industrie meldete insgesamt einen Umsatzzuwachs von 6,5 Prozent, wobei sich sowohl die chemische Industrie (+6,4 Prozent), die besonders ihr Auslandsgeschäft ankurbelte (+7,9 Prozent), als auch der traditionell exportorientierte Maschinenbau (+9,8 Prozent; der Exportanteil am gesamten Wachstum stieg auf 55,7 Prozent) sehr gute Kennziffern vorlegten.

Geschäftsbericht 2006 Geschäftsbericht 2006