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Das Jahr 2005

Trotz erheblich gestiegener Energie- und Rohstoffpreise setzte sich das globale Wachstum der Weltwirtschaft fort, die um 4,8 Prozent wuchs. Die seit Jahren markanten Ungleichgewichte in der Wachstumsdynamik prägten auch das Jahr 2005. Unterdurchschnittlich blieb die Erhöhung etwas in den G7-Staaten (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada), die einen Zuwachs von 2,7 Prozent verbuchten, während die Jahresziffern für das Bruttoinlandsprodukt z.B. in Lateinamerika 5,2 Prozent oder in Süd- und Ostasien 8,6 Prozent betrugen. Die Volkswirtschaften im Euroraum blieben mit einem durchschnittlichen Wachstum des BIP von lediglich 1,3 Prozent noch deutlicher hinter den Boomregionen der Weltwirtschaft zurück.

Die Wirtschaft in Deutschland entwickelte sich 2005 in signifikanter Abhängigkeit von den globalen Rahmenbedingungen. So regte die gute Weltkonjunktur etwa die deutschen Exporte spürbar an, die um 7,5 Prozent zunahmen. Zu einem Motor der ökonomischen Entwicklung wurden ferner die Investitionen in Ausrüstungen, die der Modernisierung veralteter Anlagen dienten. Dämpfend auf die Konjunktur wirkte sich hingegen der empfindliche Anstieg der Rohölpreise aus, der u.a. dazu beitrug, den privaten Verbrauch im Inland nach unten zu drücken. Alles in allem fiel das gesamtwirtschaftliche Wachstum mit 0,9 Prozent schwächer als im Vorjahr aus. Das produzierende Gewerbe erreichte nicht ganz die hervorragenden Kennziffern aus dem Jahr 2005, verzeichnete aber dennoch ein stattliches Umsatzplus von 4,6 Prozent. Zu den Branchengewinnern gehörten der Bergbau (19,7 Prozent), die Metallerzeugung (12,8 Prozent), die chemische Industrie (6,7 Prozent) und auch der Maschinenbau, der in den Exportstatistiken den Spitzenplatz im Welthandel mit Maschinen behauptete und die Abnehmer seiner Produkte bevorzugt in den USA Frankreich, China, Italien und immer häufiger auch in Indien fand.

Geschäftsbericht 2005