Messer - Global Site - Gase und Know-how für ihren Erfolg.
English Deutsch

Das Jahr 2004

Die auflebende Konjunktur in den Vereinigten Staaten sowie die fortlaufend hohen Wachs-tumszahlen in den ostasiatischen Staaten waren in erster Linie dafür verantwortlich, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2004 so dynamisch wie zuletzt in den 1970er-Jahren wuchs. Das weltweite Bruttosozialprodukt legte um 5,1 Prozent und der Welthandel um rund 9 Prozent zu. Stimulierend auf das weltwirtschaftliche Klima wirkten sich überdies die kontinuierlich guten Rahmenbedingungen für Unternehmen, neue Investitionen zu finanzieren sowie deutliche Kursgewinne an den Aktienmärkten aus. Das produzierende Gewerbe vermeldete global einen Zugewinn von rund 4,5 Prozent. Mit 2,8 bis 3 Prozent erzielten die Industriestaaten in Nordamerika und Europa Wachstumsziffern, die wiederholt nicht an die beschleunigte industrielle Entwicklung in zahlreichen osteuropäischen Ländern (6 bis 8 Prozent) oder in China (rund 10 Prozent) heranreichte.

Im Fahrwasser der guten Weltkonjunktur gelang es auch der deutschen Wirtschaft, die über drei Jahre schwachen volkswirtschaftlichen Zahlen zu verbessern, ohne allerdings ein selbsttragendes Wachstum zu erreichen. Vor allem die im ersten Halbjahr gute Exportkonjunktur, die im zweiten Halbjahr unter dem deutlichen Anstieg des Ölpreises und der starken Aufwertung des Euro litt, ließ das Bruttoinlandsprodukt um 2 Prozent wachsen. Der industrielle Sektor schraubte unter der Beteiligung nahezu aller Branchen seine Umsätze um 5,6 Prozent nach oben. Die Metallerzeugung legte um 16,2 Prozent, der Kohlenbergbau um 12,4 Prozent, die KFZ-Industrie um 10 Prozent, der Maschinenbau um 7,1 Prozent, die Elektrotechnik um 6,3 Prozent und die chemische Industrie um 4,6 Prozent zu. Angespannt blieb die wirtschaftliche Situation dagegen u.a. in der Bekleidungs- und Möbelindustrie.

Geschäftsbericht 2004