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Das Jahr 2001

Nachdem die Weltkonjunktur bereits 2000 im vierten Quartal an Dynamik verlor, brachen die weltweiten Wachstumszahlen unerwartet ein. Global erreichte die Wirtschaft nur noch eine Wachstumsrate von 2,3 Prozent, der Welthandel von gerade 1 Prozent. Die sieben wichtigsten Industriestaaten hatten ebenfalls Rückschläge zu verkraften und kamen auf einen durchschnittlichen Zuwachs von 1,2 Prozent. Die Gründe: Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten schwächte sich spürbar ab, die Ölpreise schnellten in die Höhe, die „New Economy“ (besonders die Telekommunikations- und Medienbranche) erwies sich weit krisenanfälliger als prognostiziert und die Terroranschläge vom 11. September verunsicherten die ökonomischen Akteure. Unverändert hohe Wachstumszahlen schrieben die Volkswirtschaften in Ostmittel- und Osteuropa (2000: 6,6 Prozent, 2001: 5 Prozent, GUS-Staaten insgesamt: 6,2 Prozent).

Die weltweite Konjunkturflaute wirkte sich direkt auf die Wirtschaft der Bundesrepublik aus, die nur noch einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent zu verbuchen hatte. Die abnehmende Nachfrage in Asien, die nachlassenden Geschäfte mit den USA belasteten die Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die ihre Investitionen alles in allem erheblich zurückfuhren. Der weltweiten Krise konnten sich auch die chemische Industrie nicht entziehen, die sich in zahlreichen europäischen Staaten (u.a. aufgrund der schwachen Konjunktur in der Automobilbranche) rückläufigen Produktionsziffern zu stellen hatten: So musste die chemische Industrie einen Umsatzrückgang von 1,8 Prozent auf 0,9 Prozent hinnehmen. Noch am erfolgreichsten liefen die Geschäfte in den Sparten Biotechnologie, Pharmazie und Hygieneartikel. Noch recht gut stand der Maschinenbau da, der seinen Umsatz nochmals um 1,8 Prozent erhöhte. Nachdem die laufenden Aufträge abgearbeitet waren, brach die Nachfrage allerdings bis zum Jahresende empfindlich ein.

Geschäftsbericht 2001

Jahresabschluss 2001