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Das Jahr 2000

Zu Beginn des neuen Millenniums zeigte sich die Weltwirtschaft, namentlich in der ersten Jahreshälfte, von den Krisen ausgehenden 1990er-Jahre erholt und wuchs insgesamt um 4,8 Prozent. Der Welthandel expandierte mit 13,4 Prozent außergewöhnlich stark, das Weltwährungssystem zeigte Stabilität, die Rohstoffpreise blieben mit Ausnahme der Energiepreise niedrig. Dabei fiel das Wachstum der wichtigsten Industriestaaten unterschiedlich aus. Die USA, Kanada, Irland, Finnland, die Republik Korea, die Republik China (Taiwan) trugen besonders zum weltweiten Wachstum bei. Daneben gehörten auch die Staaten Ost-, Ostmitteleuropas sowie die Schwellenländer Ost- und Südostasiens zu den ausgesprochenen Wachstumsregionen.

Die boomende Weltwirtschaft stimulierte auch die westdeutsche Wirtschaft, die mit einer – im internationalem Vergleich eher leicht unterdurchschnittlichen - Zunahme des Bruttoinlandprodukts um 3 Prozent (in Preisen von 1995) so stark wie noch nie nach der Wiedervereinigung wuchs. Die gute konjunkturelle Lage in der Industrie war in erster Linie den bemerkenswerten Aufträgen aus dem Ausland geschuldet, die mit 17,5 Prozent deutlich zunahmen (hingegen sorgten der Anstieg der Erdölpreise und die Abwertung des Euro für eine schwache Nachfrage im Inland). National und international zählte die chemische Industrie zu den wichtigsten Wachstumsbranchen. Da sich in Deutschland die Inlandsnachfrage erholte und die Exporte gar um 18,3 Prozent zulegten, zogen Produktion und Umsatz wieder deutlich an (der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,2 Prozent). Nach dem Krisenjahr 1999 zeigte sich auch der Maschinenbau wieder deutlich erholt und steigerte die Exportziffern um 11 Prozent sowie den Umsatz (auch dank einer regen Nachfrage der deutschen Industrie) um 7,1 Prozent.

Geschäftsbericht 2000

Jahresabschluss 2000

Gruppenabschluss 2000