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Das Jahr 1988

Das stabile Wachstum der Weltwirtschaft, die real um 4 Prozent zulegte, dauerte auch 1988 an. Die Entwicklung in den OECD-Staaten war durch ein reges Wirtschaftswachstum in Japan, Nordamerika, Spanien und Großbritannien, eine deutliche Zunahme der Industrieproduktion, die um rund 7 Prozent wuchs, sowie einen forcierten Außenhandel, der in den westlichen Industrieländern um real 5 Prozent zunahm, charakterisiert.

Da die deutsche Wirtschaft besonders im ersten und dritten Quartal expandierte, setzte sich der konjunkturelle Boom seit den frühen 1980er-Jahren wieder beschleunigt fort. Den realen Zuwachs des Bruttosozialprodukts um 3,4 Prozent führte die Deutsche Bundesbank neben einem blühenden Außenhandel auf die „Binnennachfrage“ als dem „Hauptträger des wirtschaftlichen Wachstums“ zurück. Sowohl der zunehmende private Verbrauch, als auch die zahlreichen Investitionen der Unternehmen ließen die gesamte Inlandsnachfrage real um - im internationalen Vergleich bemerkenswerte - 3,5 Prozent steigen. Das produzierende Gewerbe überwand die Monate der Stagnation, steigerte ihre Umsätze um 5,8 Prozent und ihre Nettoproduktion um 4 Prozent.

An dem weltweiten Wachstum der chemischen Industrie, die aus der guten Ertragslage in der Textilindustrie, im Fahrzeugbau und der Pharmazie Kapital schlug, partizipierten auch die Chemieunternehmen in Deutschland. Der Gesamtumsatz der Branche erhöhte sich um 6,5 Prozent, die hauptsächlich in den Geschäftszweigen Kunststoffe, Kosmetika und Industriechemikalien expandierte. Der Maschinenbau trug die steigenden Produktionsziffern der Industrie maßgeblich mit, steigerte im Vergleich zu den Vorjahren auch die Produktion von Baumaschinen und erzielte einen Umsatzzuwachs von 8,3 Prozent.

Geschäftsbericht 1988