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Das Jahr 1984

Da die Investitionsbereitschaft der Industrie und der private Verbrauch weltweit anzogen, gewann der globale konjunkturelle Aufschwung 1984 an Stabilität. Unter den westlichen Industrienationen erzielten dabei besonders die USA mit einer Zunahme des realen Bruttosozialprodukts von 6,9 Prozent und Japan (+5,5 Prozent) herausragende Wachstumsraten. Übertroffen wurden beide Staaten von Ländern im asiatischen Raum: So gab etwa die VR China eine Zunahme des Bruttosozialprodukts um 13 Prozent und des industriellen Bruttoproduktionswerts um 14 Prozent bekannt.

Auch in der Bundesrepublik verfestigte sich der Aufschwung, der sich seit dem Vorjahr abzeichnete. Die Zunahme des Bruttosozialprodukts (real + 2,6 Prozent), die Umsatzsteigerungen im Einzelhandel von 2,4 Prozent, im Großhandel um 6,7 Prozent und in der Industrie um 6,5 Prozent signalisierten, dass die schwierigen ökonomischen Zeit der frühen 1980er-Jahre endgültig überwunden waren. Anders als im Vorjahr waren es nun die steigende Nachfrage aus dem Ausland und die zunehmende Exporte, die in der Industrie den konjunkturellen Aufschwung trugen, der sich insbesondere im Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe mit einer Steigerung der Umsätze von real 6,1 Prozent und der Produktion von 4,3 Prozent manifestierte. Von der guten wirtschaftlichen Situation der Automobil- und Textilindustrie sowie der Kunststoffverarbeitung profitierend, erzielte die chemische Industrie überdurchschnittliche Zuwachsraten. Der Gesamtumsatz erhöhte sich nominal um 10,3 Prozent und die Zahl der Beschäftigten nahm trotz fortschreitender Rationalisierung leicht um 0,3 Prozent auf rund 550.300 zu. Die wieder höheren Investitionen der Industrieunternehmen in Werkzeug-, Textil-, Kunststoff- und Druckmaschinen brachten auch dem Maschinenbau erträgliche Gewinne ein, der seine Umsätze nominal um 6,6 Prozent erhöhte.

Geschäftsbericht 1984 (englisch)