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Das Jahr 1979

Die wirtschaftliche Entwicklung der westlichen Industrieländer, die ihre reales Bruttosozialprodukt um 3 Prozent erhöhten, wurde 1979 von einer insgesamt einheitlichen Verlaufskurve bestimmt: Die konjunkturellen Aufschwünge in den ersten sechs Monaten verflachten - bei regionalen Unterschieden - im Jahresverlauf zusehends. Deutlich büßte die Konjunktur etwa in den USA, Großbritannien und in den Niederlanden an Fahrt ein; hingegen zeigte sich beispielsweise Japan dank boomender Industriegüterexporte gegenüber dem globalen Abwärtstrend weitgehend immun.

Die Wirtschaft in der Bundesrepublik entwickelte sich in mancher Hinsicht etwas günstiger als die Volkswirtschaften vergleichbaren Industriestaaten. Das Bruttosozialprodukt nahm real um 4,4 Prozent, die Ausfuhren um 7 Prozent zu. Die Industrie erwirtschaftete bei einer Kapazitätsauslastung von 84,4 Prozent eine Zuwachsrate von 5,6 Prozent und steigerte ihre Gesamtinvestitionen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Zugleich ging die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt auf 876.000 zurück (-11,8 Prozent). Obwohl die Ergebnisse der chemischen Industrie in den westlichen Industrieländern durch die gestiegenen Rohstoff- und Ölpreise sowie durch Überkapazitäten in diversen Geschäftszweigen getrübt wurden, gelang es den Chemieunternehmen in der Bundesrepublik, ihre Umsätze von 110,61 Mrd. DM (1978) auf 126,27 Mrd. DM zu erhöhen. Insgesamt investierte die Branche ca. 6 Mrd. DM, die sich zu jeweils einem Drittel auf die Erweiterung von Kapazitäten, Ersatzbedarf und auf die Rationalisierung von Produktionsprozessen verteilten. Durch ein stabiles Wachstum zeichnete sich auch der Maschinenbau aus, der eine Umsatzsteigerung von über 5 Prozent erreichte.

S:\Auweiler\ GB pdfs mini\GB 1979_icon Geschäftsbericht 1979